Kehlkopflose und am Kehlkopf operierte Menschen können sich, bedingt durch die Anlage eines Tracheostomas, nicht mehr ohne Aufsicht frei im Wasser bewegen – nicht einmal mehr unbeaufsichtigt in einer Wanne baden, da bei einem Ausrutscher Wasser in das Stoma eindringen könnte. Deshalb kann bei ihnen ohne Hilfsmittel auch keine Wassertherapie (gezielte Bewegung im Wasser) durchgeführt werden. Auch Schwimmen ist ohne Hilfsmittel nicht mehr möglich.

Als Hilfsmittel, damit der Gang ins Wasser wieder möglich ist, bieten die Hilfsmittelversorger Wassertherapiegeräte an. Der Umgang mit diesem Therapiegerät wird von einem vom Bundesverband der Kehlkopfoperierten zertifizierten Wassertherapiebeauftragten gelehrt. Erforderlich sind eine Bescheinigung eines Arztes, dass keine Bedenken gegen die Benutzung des Wassertherapiegerätes bestehen und ein Rezept zur Beantragung beim jeweiligen Hilfsmittelversorger. Das Gerät wird an den Wassertherapiebeauftragten gesendet, der dann die Einweisung individuell oder in kleinen Gruppen vornimmt.

Siehe auch eine ausführlichen Beitrag hier.

 

 

Termine können mit Thomas Becks als Wassertherapiebeauftragtem vereinbart werden.