Jahresausflug nach Brüggen am 6. Juli 2017

 

Pünktlich um 10 Uhr war der Setra S14 Oldtimerbus von 1963 am Wasserturm in Solingen, wo der erste Teil der Gruppe zustieg um dann fast pünktlich um 10.40 Uhr in Wuppertal Oberbarmen den Rest der anderen Teilnehmer mitzunehmen. Natürlich hatten wir den bislang heißesten Tag des Jahres erwischt aber die manuelle Klimaanlage in Form offener Fenster gab ihr Bestes, dass wir nicht allzu sehr schwitzten. Am Brüggener Klimp, dem veranstaltenden Restaurant und Hotel, angekommen war auch schon Zeit für das reichhaltige Mittagsbüffet, man gönnt sich ja sonst nichts. Bis zur Abfahrt des Klimp Express, der Bimmelbahn, die rund um Brüggen führt, war noch etwas Zeit. Ein Teil blieb am Restaurant und die anderen gingen ins nahe gelegene Zentrum, nur um dort in einer Außengastronomie ein Bier oder Eiscafé zu genießen. Die Temperaturen waren wirklich tropisch. Zum Abschluss gab es noch Kaffee und Kuchen bevor der alte Bus sich dem modernen Verkehr anpasste, Stau ab Haan Ost. Die Solinger profitierten und waren als erste wieder zu Hause. Danach lief es dann auch bis Oberbarmen.


Firmenbesuch am 28. Juni 2017 bei

    ATOS Medical in Troisdorf

 

Acht Kehlkopfoperierte unserer Gruppe wurden von Stefanie Schmitz sehr herzlich zur Infoveranstaltung und Besichtigung empfangen. Nach einer spannenden Einführung in die Firmenhistorie bis zur Gegenwart wurde auf die Atos Produkte, hier insbesondere die Neuheit „Luna“, Klebesystem mit Hydrogel und speziellem Filter für die Nacht, eingegangen. Da viel Diskussionsbedarf bestand, war der geplante Zeitrahmen nicht zu halten und auch der Geschäftsführer Michael Jakobi richtete das Wort an uns. Ebenfalls anwesend waren Kathrin Patt und Christian Betke aus dem Innendienst, zuständig für den Kundenservice. Das Mittagessen in einem nahe gelegenen Restaurant, natürlich fing es prompt an zu regnen, wurde der Firmenbesichtigung vorgezogen. In der Pause wurde der Regen stärker und Anwendungsberater Dennis Rüffer und Frau Schmitz besorgten Schirme. So perfekt beschirmt führte uns Christine Horn, zuständig für Marketing, in die Versandabteilung und den Servicebereich. Nach der Verabschiedung um 16 Uhr machten wir uns über verstopfte Autobahnen, klar Berufsverkehr, mit unserem VW Bus auf nach Wuppertal und Solingen. Thomas Becks und Klaus Klatt waren dann als letzte endlich nach zwei Stunden wieder zu Hause. Der Tag hatte sich trotz der nervigen Heimfahrt mehr als gelohnt. Für nächstes Jahr peilen wir Heimomed an, dann haben wir die drei Hilfsmittelversorger in unserer Region alle besichtigt.


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Solinger Tageblatt 15. März 2017
Der Bericht von Uli Preuss im Solinger Tageblatt über unser Wassertherapieseminar im Blütenbad Leichlingen.
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Ein kurzer Film von unserem Wassertherapieseminar im

Blütenbad in Leichlingen


Jahresabschlussfeier der SHG Bergisch Land am 29. November 2016

 

Über 50 Personen nahmen an der Jahresfeier der SHG im festlich geschmückten Saal des Steakhaus Wasserturm in Solingen teil. Nach der Begrüßung durch Thomas Becks genossen die Besucher den Auftritt vom Kekolo Kehlkopflosenchor und beim letzten Stück, dem Steigerlied, stimmte sogar das Publikum mit ein. Ein gelungener Auftakt für das später folgende hervorragende Buffet. Die Hilfsmittelversorger Andreas Fahl, Atos Medical und Sanitätshaus Beuthel aus Wuppertal überreichten sehr willkommene Spenden. Es war ein sehr angenehmer Abend mit anregenden Gesprächen im festlichen Ambiente. Hier etwas von der Stimmung im Film


Patientenbetreuer der SHG Bergisch Land am 21. Oktober 2016 im Bildungszentrum des Klinikum Solingen

 

 

Das letzte Mal, dass wir, Ursula Hoeveler, Walter Geisler und Thomas Becks, in einer Schule waren ist schon ein wenig länger her, aber die Atmosphäre ist immer noch da. Barbara Dreibholz vom Klinikum Solingen hatte uns gefragt, ob wir in der Pflegeschülerklasse zwei Schulstunden über den Umgang mit Kehlkopfkrebs gestalten würden. Für uns Neuland und es wurde ein toller Vormittag mit engagierten und wissbegierigen Schülerinnen und Schülern. Anderthalb Stunden gingen wie im Flug vorbei. Das freiwillige Feedback der SchülerInnen am Ende zeigte uns, das sowohl die zukünftigen Pflegefachkräfte als auch wir einiges dazu gelernt hatten.


Wassertherapieseminar in Bad Salzschlirf

Die Teilnehmer vom Wassertherapieseminar. Walter Geisler und Ziya Kurt von unserer SHG sind jetzt mit dem Therapiegerät vertraut und Thomas Becks ist vom Bundesverband der Kehlkopfoperierten zertifiziert, Patienten mit Tracheostoma im Umgang mit dem Wassertherapiegerät einzuweisen.


Patiententag für Kehlkopflose und Kehlkopfoperierte in Bad Lippspringe

 

Die Cecilien-Klinik hatte zum 2. September 2016 eingeladen und neun Mitglieder der SHG Bergisch Land hatten sich in einem VW Bus auf den Weg gemacht. Bis auf einen Stau auf der Hin- und Rückfahrt war die Fahrt entspannt. Für einige war es der erste Besuch in der Reha Klinik und die Kommentare waren durchweg positiv. Die Vorträge zum „Riechen nach Kehlkopfentfernung“ von der Kliniklogopädin Silja Discher und „Pulmonale Rehabilitation: Atemprobleme nach Kehlkopfentfernung“ von Ricarda Drews, Logopädin Atos Medical, waren informativ und kurzweilig. Die anschließende Klinikbesichtigung und der ungezwungene Austausch bei Kaffee und Kuchen bestätigten den positiven Eindruck. Reha Kliniken für Kehlkopfoperierte sind ja nicht so zahlreich. Die Cecilien-Klinik mit 4 LogopädInnen hat sich dem Thema sehr professionell angenommen.


Besuch beim Hilfsmittelversorger Andreas Fahl

Ist das wirklich schon wieder zwei Jahre her, dass wir beim Hilfsmittelversorger Atos waren? Am 13. April 2016 waren wir diesmal zu Besuch bei einem anderen großen Hersteller und Versorger, der Firma Andreas Fahl in Köln. Bettina Schönheit, die für das Bergische zuständige Medizinprodukteberaterin, hatte den Termin organisiert und wir wurden sehr herzlich von ihr und der Produktreferentin Susanne Fissahn empfangen. Der bereitstehende Kaffee kam für diverse Frühaufsteher gerade recht und Frau Fissahn stellte die Fa. Fahl und im Anschluss verschiedene Produkte vor. Fragen zu den Hilfsmitteln und generellen Problemen wurden souverän beantwortet. Der Firmeninhaber Andreas Fahl ließ es sich nicht nehmen, kurz hereinzuschauen und uns einen angenehmen Tag zu wünschen.

Nach dem guten Mittagessen machten wir einen Rundgang durch die für uns unerwartet große Firma und konnten uns so einen Einblick verschaffen, welcher Aufwand betrieben werden muss um uns Kehlkopfoperierte zu versorgen. Eine ziemliche Herausforderung, die professionell gemeistert wird. Auch gewannen wir beim Gang durch die Abteilungen den Eindruck, dass die Angestellten gerne bei Fahl arbeiten.

Im Anschluss daran erläuterte Frau Fissahn die momentane Lage wegen der pauschalierten Abrechnung durch die Krankenkassen. Normalerweise bekommen die Kehlkopfoperierten davon nichts mit und deswegen war es sehr sinnvoll, darauf einzugehen. Ein sehr komplexes Thema, dass uns, die wir ein Leben lang auf Hilfsmittel angewiesen sind, direkt betrifft. Eine lebhafte Diskussion schloss diesen Teil und ein Gruppenfoto mit Chef und Geißbock (1. FC Köln) die gelungene Veranstaltung ab. Unsere Fahrerin Elif Molla und Patientenbetreuer Thomas Becks, der den zweiten Bus fuhr, brachten uns sicher zurück nach Wuppertal.


Weihnachtsfeier 2015

Knapp 40 Teilnehmer der Selbsthilfegruppe, darunter etliche Neumitglieder, Hilfsmittelfirmenvertreter und Personal der Bergischen HNO Kliniken nahmen an der diesjährigen Weihnachtsfeier in unserem Veranstaltungslokal „Akropolis“ bei griechischem Essen teil. Bei guter Stimmung waren die Gespräche dementsprechend und das letzte Treffen im Jahr fand einen würdigen Abschluss. Natürlich durfte auch der von der Vorsitzenden Ursula Kapitza vorgetragene Weihnachtsbeitrag nicht fehlen.


Selbsthilfetag im Klinikum Solingen

am 14. November 2015

Josef Hagmann und Thomas Becks haben unseren Info Stand im Klinikum Solingen betreut. Ganz besonders haben wir uns über den Besuch vom sehr engagierten ehemaligen Patientenbetreuer Lothar Klesper gefreut.


Wassertherapieseminar Bad Salzschlirf

vom 12. bis 14. Oktober 2015

 Durch die Nase einatmen, Kopf langsam unter Wasser und gleichzeitig ausatmen. Ein tolles Gefühl. Wann war ich das letzte Mal ganz unter Wasser? Dürfte 5 Jahre her sein. Vor meiner Kehlkopfentfernung bin ich gerne schwimmen gegangen und werde langsam mutiger, tauche ein paar Meter. Beim Brustschwimmen Luft holen und unter Wasser ausatmen. Fast wie früher, nur an meiner Kondition muss ich noch arbeiten.

Klaus Steinborn, Gertrude Uhr und das Team haben ein attraktives Programm erarbeitet. Angefangen mit der theoretischen Einführung im Umgang mit dem Wassertherapiegerät, ausprobieren auf dem Trockenen in Kleingruppen und am Nachmittag der erste Wasserkontakt. Beim Anlegen des Therapiegerätes waren etliche am Husten, das ist anfangs normal und gibt sich nach einer Eingewöhnungsphase. Ludger Schröder und Wolfgang Schick kontrollierten beim Einstieg ins Wasser zusammen mit Frau Uhr den korrekten Sitz des Therapiegerätes und Herr Steinborn hatte den Überblick im Becken, Sicherheit hat Vorrang! Zum Thema Sicherheit gehört auch die „Erste Hilfe“, womit der zweiten Tag mit praktischen Übungen startete. Nach der Mittagspause drehte sich alles um Versicherungsfragen, ebenso ganz wichtig für die Durchführungen von Wassertherapiekursen. Zwischen den Theorieblöcken ging es immer mal wieder ins Wasser, zuletzt am dritten Tag zum Frühschwimmen um 9 Uhr. Zum Seminarabschluss berichtet Silke Fössges von der Arbeit des Bundesverbandes. Die Teilnehmer waren ausnahmslos begeistert von der professionellen und auch heiteren Atmosphäre.

Thomas Becks


Frauenseminar des LV NRW vom

7. bis 8.Oktober 2015 in Brüggen

Zum ersten Mal fand das jährliche Frauenseminar in Brüggen am Niederrhein statt. Die Seminare sind sehr beliebt und so fanden sich 23 Damen ein, die von Karin Trommeshauser und Karin Dick begrüßt wurden.

Nach der Vorstellung ging es direkt mit dem ersten Seminarvortrag von Tim Reuter, Psychoonkologe am Helios Klinikum Wuppertal, weiter. Herr Reuter brachte den Teilnehmerinnen die psychoonkologische Beratung vor und nach Operation näher. Bei der Diagnose Krebs verändert sich das Leben der Betroffenen. Eine Tumorerkrankung trifft immer den ganzen Menschen in seiner psychosozialen Befindlichkeit. Oft scheint das Leben sinn- und perspektivlos.

Hier will die Psychoonkologie bei der Krankheitsbewältigung durch positive Gespräche helfen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass die Angehörigen bei den Gesprächen mit einbezogen werden. Wie können die Patientinnenbetreuerinnen den Betroffenen helfen? Da sein, konkrete Unterstützung anbieten, Ablenkung bieten, z.B. durch gemeinsame Aktivität, Gesprächsangebote machen. Die Rollen von der Zeit vor der Erkrankung stärken wie Beruf, Hobbies, Familie und das Positive benennen.

Es folgte ein reger Erfahrungsaustausch. Von den Teilnehmerinnen, die zum ersten Mal an dem Seminar teilnahmen, wurden viele Fragen gestellt. Unter anderem nach dem fingerfreien Sprechen, Verdeckung des Stomas bis hin zur Rückkehr in die Arbeitswelt.

Am nächsten Tag hielt Susanne Fissahn ein Referat über die “Bewältigung der Alltagssituation der Frauen nach Kehlkopfoperation“. Übrigens, die erste Kehlkopfoperation erfolgte bereits 1873 an dem Religionslehrer Prof. Billruth. Sie berichtete über den REHA-Bedarf nach der Laryngektomie und über die dramatische Veränderung der Lebenssituation der Betroffenen. Weiterhin zeigte sie die Vor- und Nachteile der Sprache mit dem Shuntventil, der Ruktussprache und dem Sprechen mit der elektronischen Sprechhilfe auf.

Logopädin Ricarda Drews erklärte den Teilnehmerinnen, wie wichtig die richtige Atmung für die Lunge nach der Kehlkopfoperation ist. Frau Drews führte die Atemtechnik vor und die Teilnehmerinnen konnten aktiv teilnehmen. Für die Stimme wurden Dehnübungen vorgenommen. Es hat sich anhand von wissenschaftlichen Studien herausgestellt, dass ein wesentlicher Bestandteil bei der Bewältigung von Krebserkrankungen die körperliche Bewegung ist. Im Anschluss zeigte Frau Drews mit welchen Geräten man ohne großen Aufwand die körperliche Bewegung trainieren kann.

Alle Frauen haben mit Elan mitgemacht und die Massage- und Turngeräte ausprobiert.

Zum Abschluss bedankten sich Karin Dick und Karin Trommeshauser bei allen Beteiligten für das Gelingen des Seminars.

Ursula Hoeveler  


Frauenseminar des  Bundesverbandes vom 15. - 17. 6. 2015 in Bad Salzuflen

 

 

 

 

Nach dem Begrüßungskaffee und der Vorstellungsrunde der bundesweit angereisten Teilnehmerinnen informierte uns Karin Dick über neue, frauengerechte Hilfsmittel zur Verbesserung der Lebensqualität. Anschließend konnte frau ihre künstlerischen Fähigkeiten einsetzen, um eine Halskette zu fertigen. Hilfreich zur Seite standen uns dabei Hannelore Schneider und Karin Dick. Nach gemeinsamen Abendessen und regem Austausch endete erfolgreich der erste Tag.

Der Morgen startete mit Quigong und nach den Übungen waren wir aufnahmebereit für die Vorträge. Frau Dr. A. Spelsberg vom Tumorzentrum Aachen referierte über die richtige Ernährung. Dipl. Psych. Tim Reuter vom Helios Klinikum Wuppertal brachte uns psychologische Beratung näher. Warum die medizinische Nachsorge notwendig ist, erläuterte uns sehr ausgiebig und interessant Prof. Dr. Anette Weber vom Helios Reha Zentrum Bad Berleburg. Die gesundheitliche Versorgung war Thema von Helga Ebel, Krebsberatungsstelle Aachen. Den Tag beendete die Logopädin Ricarda Drews vom ITF Köln mit Bewegungsübungen.

Nach Abendessen und gemütlichem Beisammensein äußerten sich alle Frauen positiv über das Erlernte.

Der dritte Tag begann ebenfalls mit Quigong und der letzte Seminarvortrag ging auf Liebe und Sexualität kehlkopfoperierter Frauen in der Partnerschaft ein. Dr. Astrid Marek vom Bochumer Klinikum verstand es, dieses Thema den Frauen näher zu bringen.

Nach der Schlussrunde mit Rückblick auf das Seminar und dem gemeinsamen Mittagessen wurden noch Adressen ausgetauscht. Danke an Karin Dick für die hervorragende Organisation und ich freue mich auf das Frauenseminar im nächsten Jahr.

 

Ursula Hoeveler, Patientenbetreuerin SHG Bergisch Land

 


Betreuerseminar Köln im März 2015

Erstmalig nahm Ursula Hoeveler am Seminar für Patientenbetreuer des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten in Köln teil. Nach der Begrüßung und Vorstellung der 28 Betreuer ging es auch gleich los. Logopädische Therapie bei Kehlkopfteilresektion war das Thema von Barbara Amberge von der HNO Klinik Köln Hohlweide. Da die meisten Seminarteilnehmer kehlkopflos sind, war es äußerst interessant, lehrreich und für die zukünftige Betreuung von Patienten bedeutsam. Im Anschluss gingen Karin Dick vom Bezirksverein Duisburg und Thomas Becks von der SHG Bergisch Land, beide Patientenbetreuer, auf Besonderheiten und Unterschiede bei der Betreuung von Männern und Frauen ein.

Den Abend im Brauhaus Porz gestaltete Susanne Fissahn zusammen mit ihren Mann und Mitarbeitern. Frau Fissahn stellte drei Bücher vor, die zum Schluss verlost wurden. Zwischen den Lesungen gab es Live Musik vom Feinsten, gespielt von Susanne Fissahn und ihrem Mann. Kurz…Essen gut, Stimmung perfekt, Abend toll!

Mittwochvormittag referierte Daniel Biber von der Uni Klinik Bonn über Schmerztherapie bei Tumorpatienten, Susanne Fissan von der Fa. Fahl über die korrekte Anwendung und den Gebrauch von Hilfsmittel und Martina Winger von der Helios Klinik Bergisch Land über Bewegungstherapien. Ein ganz wichtiges Thema, Versorgungspauschalen-was bringt die Zukunft?, erklärte Frau Fissahn. Wir Betroffen müssen aufpassen und aktiv mitarbeiten, dass der jetzige Standard der Versorgung erhalten bleibt. Die Zukunft wird spannend…hoffentlich nicht zu unserem Nachteil.



Weihnachten bei der SHG Bergisch Land am 16. Dezember 2014

Über 50 Personen haben sich zur Weihnachtsfeier bei Kaffee und Kuchen im Akropolis Restaurant in Wuppertal Barmen eingefunden. Ursula Kapitza begrüßte die Gäste, neben Karin Trommeshauser und Roswitha Brauer von der Stadt Wuppertal auch die Vertreter der Hilfsmittelfirmen und von den Kliniken im Bergischen. Karin Trommeshauser richtete noch ein Grußwort vom Landesverband aus und Thomas Becks überreichte Ursula Kapitza einen Strauß Blumen im Namen der SHG für ihre Arbeit.


Weihnachtsfeier Bezirksverein Hagen am 6. Dezember 2014


Ursula Kapitza überbrachte unsere Weihnachtsgrüße an Karin Trommeshauser vom Bezirksverein Hagen. Mit ihr waren bei der Weihnachtsfeier ferner dabei: Ursula Hoeveler, Walter Geisler, Ulrike Zollmarsch und Thomas Becks. Die vorgetragenen Weihnachtslieder trugen ebenso wie das vorzügliche Kuchenbuffet zur Adventsstimmung bei.  


Tag der Selbsthilfe, 15. November 2014 im Klinikum Solingen. Natürlich waren wir vertreten.


Tagesseminar des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten NRW

am 6. November 2014 in Brüggen

 

Trotz des Bahnstreiks fanden sich die meisten Vorsitzenden und Stellvertreter aus den NRW Regionen zum Treffen ein. Martina Thelen vom Bundesverband der Kehlkopfoperierten bot einen Überblick zur Arbeit des BV, Thomas Becks von der SHG Bergisch Land stellte die neue Web Seite des Landesverbandes (www.kehlkopfoperierte-nrw.de) vor, Ricarda Drews vom ITF berichtete über Logopädie und Frau Dr. med. Savva Kalliopi referierte über Aktuelles aus der HNO Heilkunde.


Patientenbetreuerseminar  des Bundesverbandes in Bad Salzdetfurth

 

Über dreißig Patientenbetreuer trafen sich zum Seminar des Bundesverbandes vom 27. Bis 29. Oktober 2014 im Relaxa Hotel in Bad Salzdetfurth. Eine gute Mischung aus erfahrenen Betreuern, Teiloperierten, Angehörigen und Neu-Betreuern sorgte für einen regen Informationsaustausch. Die Seminarinhalte hatten ihren Schwerpunkt zu den Themen Kommunikation und medizinische Aspekte.

Nach der Begrüßung durch den Präsidenten Friedrich Wettlaufer und Martina Thelen, der Leiterin der Geschäftsstelle, dozierte Prof. Dr. Lothar Schäffner von der Universität Hannover lebendig und anschaulich über die Bedeutung des Zusammenhangs von Werten, Rolle und Verhalten bei der Patienten-Kommunikation. Allgemeine Grundsätze über Kommunikation verständlich vermitteln, so dass das Erlernte in der Betreuungsarbeit angewendet werden kann, war sein Anspruch.

Prof. Dr. Andreas Gerstner vom Klinikum Braunschweig gab einen beeindruckenden Überblick über neue operative Therapieverfahren. Die Funktionsfähigkeit wieder herstellen ist mittlerweile praktizierter Standard und was heutzutage möglich ist, ist schon äußerst beeindruckend. Seine Folien mit vielen Bildern sorgten bei etlichen Teilnehmern für Erstaunen.

Den gemeinsamen Spaziergang nach dem Abendessen nahmen ob der Dunkelheit nur einige wahr, aber die Bar des Hotels war ja auch eine verlockende Alternative. Gegenseitiges Kennenlernen in einer lockeren Atmosphäre ist ja auch wesentlich für eine zukünftige Patientenbetreuung.

Der nächste Tag startete mit Dr. Dipl. Psych. Harry de Maddalena von der Universitäts HNO Klinik Tübingen zum Thema „Kommunikation mit Patienten: Gesprächsführungstechniken und Gesprächsführungen“. Das „Drei-Stufenmodell der Patientenbetreuung bei Kehlkopfoperierten“ basiert auf der Befragung von 128 laryngektomierten Patienten und ist nicht nur für neue, sondern auch für erfahrene Betreuer, ein praktikabler Leitfaden. Seine Studien sind sehr umfangreich und entsprechend hilfreich. Sehr angeregt war die folgende Diskussion in Kleingruppen z.B. zu einem Einarbeitungskonzept für Patientenbetreuer und Wünsche von Angehörigen. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt und Martina Thelen sammelte das Erarbeitet zur weiteren Verwendung.

Nach der Mittagspause präsentierte Thomas Becks, Patientenbetreuer der SHG Bergisch Land, seine persönlichen Erfahrungen an Hand von drei Beispielen über Grenzsituationen im Erstgespräch und der Resilienz (Widerstandsfähigkeit) als zentrale Kraft im Leben bei der Bewältigung einer Tumorerkrankung.

Im Anschluss ging Andrea Horstmann, Logopädin der Cecilienklinik Bad Lippspringe, auf die notwendige Stimmrehabilitation nach der OP ein und stellte die Logopädie der Reha Klinik vor. Mit den richtigen Hilfsmitteln und/oder Technik ist vieles möglich, so dass einer Teilnahme am sozialen Leben aus logopädischer Sicht immer möglich ist.

Martina Thelen startet Mittwoch mit noch offenen bzw. zu ergänzenden Inhalten für die neue Patientenbroschüre des Bundesverbandes und Kommunikationsübungen. Einige Anregungen konnte  sie mit nach Bonn in die Geschäftsstelle mitnehmen.

Dr. med. Christian Welz von der Universitätsklinik Göttingen referierte zur Notwendigkeit der medizinischen Nachsorge und brachte eine gute Zusammenfassung der operativen Möglichkeiten im HNO Bereich.

In der Abschlussrunde gab es ein Feedback zu den vergangenen Tagen und die Teilnehmer bekamen noch ein Zertifikat ausgehändigt. Alles in Allem ein sehr gelungenes Seminar.


Info Nachmittag

15. Oktober 2014

in der Färberei

 

Interessierte Zuhörer sind Beweis für eine gelungene Veranstaltung und das war der Fall bei unserem Infotag in der Wuppertaler Färberei. Prof. Dr. Anette Weber, Helios Klinikum, referierte über Entstehung und Behandlung von Kehlkopf-karzinomen, Psychoonkologin Petra Veser, ebenfalls Helios, über Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung und Logopädin Ricarda Drews, ITF, über Stimmrehabilitation und Hilfsmittel.  Europas einziger Kehlkopflosen Chor, die Hohlkehlchen, lockerten die Fachvorträge mit ihren Liedern, wie „Die Gedanken sind frei“, angenehm auf.

Leider erfuhren wir von Prof. Weber, dass sie Wuppertal verlassen wird. Wir im Bergischen verlieren eine menschlich und fachlich äußerst kompetente, engagierte Ärztin. Ein wirklicher Verlust! Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute.


Frauenseminar in Unna

 

Das Frauenseminar des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten NRW e.V. unter Leitung von Dagmar Schmidt fand vom 30.09. bis 1.10.2014 in Unna statt. Ursula Hoeveler von der SHG Bergisch Land nahm zum zweiten Mal teil und berichtet für uns.

Der Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen ist mit der wichtigste Punkt und kam sehr gut an, ebenso die Vorträge von Dr. Robin Banerjee, HNO Medical Center Unna, über neue Therapien bei Mundtrockenheit, Prof. Dr. Thomas Deitmer, Klinikum Dortmund, Anzeichen und Symptome bei Kehlkopfkarzinomen und Prof. Dr. Anette Weber, Helios Klinik Wuppertal, zur Lymphdrainage. Neue Produkte der Hilfsmittelversorger, vorgestellt von der Fa. Fahl, wurden von den anwesenden Frauen interessiert wahrgenommen.

Das Ende dieses Seminares fand wie immer bei Kaffee und Kuchen statt und das Lachen in der vortragsfreien Zeit nahm den ihm zustehenden Raum ein.

Die Frauen freuen sich schon auf das Seminar 2015, eine große Hilfe und Abwechslung zum normalen Alltagsleben. 


Vierter und letzter Teil der „Mut zur Selbstkompetenz“ Fortbildung für Mitglieder von Selbsthilfegruppen am 23.08.2014 in der Färberei. Dipl. Psychologin Christel Sander führte kompetent, auch ohne Power Point Präsentation, dafür mit Rollenspielen durch den Tag. Georgia Manfredi überreichte ihr und Roswitha Brauer, der Organisatorin, Blumen als kleines Dankeschön.


In unserer Selbsthilfegruppe ist nicht nur die Krankheit ein Thema. Wir machen auch mal einen schönen und interessanten Ausflug. Am 16.08.2014 mit dem Reisebus im Regen bis Bonn, von dort mit dem Schiff bei Sonnenschein, der uns erhalten blieb, bis Remagen. Als Abschluss der Besuch der Straußenfarm Gemarkenhof und natürlich Kaffee und Kuchen.